Ich schreibe

Frank Paul Janssen standing in the middle of a steep turn next to a car

© Alexander Babic

Autos sind mein täglich Brot, für Oldtimer schlägt mein Herz

Frank Paul Janssen in an Alfa Romeo Tipo 33TT12 at 2016 Targa Florio

© Privat

Porsche 911SC Granprix white at Nordschleife 1981

© Privat

Bentley 4.5 Litre at the 2023 eFuel-tour

© Wim Woeber

Frank Paul Janssen and Jochen Maas driving a pre war car at Targa Florio 2016

Targa Florio 2016 mit Jochen Maas

Meine Leistungen als freiberuflicher Journalist und Berater

Texte und Reportagen aller Art

Ob Verlage, Unternehmen oder Privatpersonen – sprechen Sie mich an, wenn Sie journalistische Unterstützung mit dem Fokus auf Auto, Mobilität und Technologie benötigen; egal ob wirtschaftliche Perspektive oder Lifestyle-Hintergrund.

Pressekontakte und Beratung

Sie führen ein mittelständisches Unternehmen, haben aber keine eigene Presseabteilung? Sie möchten dennoch gerne mit Medien in Kontakt treten, weil Sie Botschaften zu senden haben? Ich berate Sie gerne dabei.

Videoproduktionen

Sie möchten, dass von Ihrer Veranstaltung ein professionelles Video entsteht? Sie möchten einen Imagefilm für Ihr Unternehmen drehen lassen? Sie möchten sich und Ihr Fahrzeug oder Ihre Sammlung in einem Video verewigt sehen? Lassen Sie uns über Ihre Wünsche reden.

Die Auktion des Ferrari 250 GTO, Chassisnummer #3851

Ferrari 250 GTO number 3851
Ferrari GTO_3851 at Pebble Beach
Detail rear of Ferrari GTO 3851 detail rear view

Honorary President, 
The Car of the Year Jury

Logo Car of the year 60th anniversary

Unterwegs in der großen weiten Welt

Frank Paul janssen at China Motorshow 1997 in front of chinese black cars from the government

© Privat

Mein erster Messebesuch in Peking 2006. Damals war an eine Invasion hiesiger Märkte durch chinesische Autohersteller noch nicht zu denken. Im Hintergrund Staatslimousinen namens Rote Fahne.

Honda Civic racing at Nuerburgring Nordschleife
Honda Civic in box at Nuerburgring while night stint

2003, 2004 und 2007 konnte ich am 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring teilnehmen, um aus dem Cockpit zu berichten. Ich bin ein passabler Autofahrer, aber kein Profi. Mein Fahrstil ist eher oldschool – ich fahre auf Ankommen. Heute wird 24 Stunden lang gesprintet. Materialmordend und nicht meine Welt. Vor dem Fernseher sitze ich trotzdem immer.

© Achim Hartmann

Frank Paul Janssen tired in box while 24 hours Nuerburgring race

© Ingo Barenschee

Der Honda Civic-Type R ist ein fantastisches Basisfahrzeug für den Motorsport, ideal für Späteinsteiger wie mich. 2003 und 2004 war ich mit Honda unterwegs.
Natürlich war ich nach jedem Stint völlig erschöpft, besonders nach denen in der Nacht.

Smudo and Frank talking in pitlane at Nuerburgring 24 hours race

© Ingo Barenschee

Mit Smudo von den Fantastischen Vier habe ich mich zwischendurch austauschen können. Auch er ist kein Profi, sondern eher Amateur und Rennstall-Besitzer. Der gemeinsame Fahrstil lautet: Ankommen und wenig Risiko, damit wir das Rennen möglichst lange genießen können.

Akio Toyota in race overall while 24 hours of Nuerburgring next to Frank Paul Janssen

© Jürgen Gebhardt

Gazoo cace car while 24 hours of Nuerburgring

© Jürgen Gebhardt

Für 2007 hatte mich Akio Toyoda gefragt, das 24-Stunden-Rennen mitzufahren. Akio, der am Nürburgring unter dem Pseudonym Morizo teilgenommen hat, ist der Enkel der Gründerfamilie des Toyota-Konzerns. Er war damals Vorstandsmitglied und wurde 2009 Vorstandsvorsitzender von Toyota. 2023 wurde Akio Toyoda von Koji Sato als Vorstandschef abgelöst und wechselte auf den Posten des Chairmans (Aufsichtsratvorsitzender).

Damals musste ich zunächst meine Fahrkünste Naruse-san, dem Master Driver, unter Beweis stellen. Naruse-san hat alle Testfahrer von Toyota ausgebildet, und auch Akio Toyoda ging durch seine Schule. Er setzte mich in einen Supra, bei dem ich mit dem Helm ans Dach stieß und ließ mich meine Runden drehen. Die waren wohl okay, sonst hätte er mich nicht akzeptiert.

Die größte Herausforderung bei diesem Rennen war, das Auto heil über die Runden zu bringen, damit der Einsatz nicht vorzeitig endete.

Und dem Enkel des Firmengründers durfte bloß nichts passieren. Man stelle sich die Schlagzeilen vor! In der Chefetage war man also nicht begeistert von dem Projekt, doch Akio hat sich durchgesetzt. Und er hat sich kontinuierlich gesteigert.

So wir sind ohne große Probleme mit beiden Autos ins Ziel gekommen – mal abgesehen von dem Nebel in der Nacht. 2007 war er so dicht wie selten. Rote Flaggen, Rennabbruch. Neustart am Morgen.

Und dann schließlich das Ziel!
Domo arrigato gozaimaszu!

Unsere Rennautos 2007 waren zwei Toyota Altezza (Startnummern 109 und 110), die bis auf den Zweiliter-Vierzylinder mit Yamaha-Vierventilkopf weitgehend baugleich sind mit dem Lexus IS der ersten Generation (Sechszylinder-Reihenmotor), die wir in Europa kennen. Es war mein erster Renneinsatz eines Autos mit Heckantrieb. An die Lenkung rechts hatte ich mich gewöhnt; ich war allerdings wegen der besonderen Verantwortung so vorsichtig unterwegs, dass der Bridgestone-Mann ständig monierte, die Reifentemperatur meines Autos sei zu niedrig. Meine Priorität war es dagegen, das Auto über die Distanz zu retten und damit die Ankunft des gesamten Teams nicht zu riskieren. Schlussfolgerung: Ich trage kein Messer zwischen den Zähnen; für ernsthaften Motorsport bin ich ganz klar zu besonnen.

Aston Martin CEO Ulrich Bez talks with Frank Paul Janssen in box of Toyota till 24 hours of Nuerburgring

© Jürgen Gebhardt

2007 teilten wir uns am Nürburgring eine Box mit Aston Martin. CEO Ulrich Bez (l.), den ich lange kenne, sprach mich an und bat mich, ihm Akio Toyoda vorzustellen. Das tat ich gerne, weil ich das Gefühl hatte, dass die beiden sich gut verstehen würden. Aus dieser Begegnung sind eine Freundschaft und der Aston Martin Cygnet hervorgegangen, ein exklusiver Kleinwagen auf Basis des Toyota iQ.

Ferrari test driver talks to Frank Paul Janssen in Maranello

© Jürgen Gebhardt

Begegnungen bei Ferrari in Maranello – das klingt jetzt klischeehaft – gehören zu den Highlights eines Journalisten. Ist aber so, insbesondere wenn man Zeit bekommt, den Cheftestfahrer Raffaele di Simone (kurz: Raffa) wegen der jüngsten technischen Entwicklungen zu befragen.

Frank Paul Janssen

Logo of Frank Paul Janssen

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